Liebe Patientinnen und Patienten,

rund um Weihnachten und dem Jahreswechsel bleibt unsere Praxis wie folgt geschlossen:

24. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026

Ab dem 7. Januar 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien wunderbare Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in 2026.

Ihr Team von Zahnarzt²

Parodontitisbehandlung bei Zahnarzt² – sanfte und nachhaltige Therapie für gesundes Zahnfleisch

Die Parodontitisbehandlung ist ein zentraler Bestandteil moderner Zahnmedizin, wenn es darum geht, Zahnfleischentzündungen, Zahnlockerungen und den fortschreitenden Abbau des Zahnhalteapparates wirksam zu stoppen. In unserer Zahnarztpraxis Zahnarzt² verfolgen wir bei der Behandlung einen ganzheitlichen und nachhaltigen Ansatz. Ziel ist es, entzündliche Prozesse zu kontrollieren, das Zahnfleisch zu stabilisieren und die natürlichen Zähne langfristig zu erhalten. Dabei kombinieren wir moderne Diagnostik, professionelle Zahnreinigung sowie geschlossene und offene Therapieverfahren zu einem individuell abgestimmten Behandlungskonzept.
 

Was ist eine Parodontose und warum ist eine Behandlung wichtig?

Bei einer Parodontose, medizinisch korrekt als Parodontitis bezeichnet, handelt es sich um eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates. Unbehandelt führt sie zum Abbau von Zahnfleisch und Kieferknochen und kann langfristig Zahnlockerungen oder Zahnverlust verursachen. Eine frühzeitige Parodontitisbehandlung ist daher entscheidend, um bleibende Schäden zu vermeiden. Da die Erkrankung häufig schmerzarm verläuft, wird sie oft erst spät erkannt. Unsere Behandlung setzt gezielt dort an, wo sich bakterielle Beläge und Entzündungen festsetzen.
 

Für wen ist eine Parodontitisbehandlung sinnvoll?

Eine Parodontitisbehandlung ist für alle Patientinnen und Patienten sinnvoll, bei denen Anzeichen einer Zahnfleischentzündung oder Parodontitis vorliegen. Dazu gehören Zahnfleischbluten, Rückgang des Zahnfleisches, Mundgeruch oder das Gefühl lockerer Zähne. Auch Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes oder genetische Veranlagung können eine Parodontose begünstigen. Im Rahmen der Parodontitisbehandlung prüfen wir sorgfältig, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet und welche Therapieform individuell geeignet ist.
 

Parodontitisbehandlung mit vorheriger 6-Punkt-Messung

Am Anfang jeder Parodontitisbehandlung steht eine ausführliche und strukturierte Diagnostik. Ein zentraler Bestandteil ist dabei die sogenannte 6-Punkt-Messung, die wir vor Beginn der eigentlichen Therapie durchführen. Dabei messen wir an jedem einzelnen Zahn an sechs definierten Stellen die Tiefe der Zahnfleischtaschen. Diese Messwerte geben uns einen präzisen Überblick über den Zustand des Zahnfleisches, das Ausmaß der Entzündung und mögliche aktive Krankheitsbereiche.

Ergänzend zur 6-Punkt-Messung beurteilen wir die Beschaffenheit des Zahnfleisches, mögliche Blutungsneigungen sowie Hinweise auf beginnenden oder fortgeschrittenen Knochenabbau. Je nach Befund können zusätzlich Röntgenaufnahmen erforderlich sein, um den Zustand des Kieferknochens genau einzuschätzen und das Fortschreiten der Erkrankung sicher zu beurteilen. Diese umfassende Diagnostik bildet die Grundlage für eine gezielte und erfolgreiche Parodontitisbehandlung, die exakt auf die individuelle Situation abgestimmt ist.

Auf Basis der erhobenen Daten legen wir fest, ob eine geschlossene Parodontitisbehandlung ausreichend ist oder ob in bestimmten Bereichen eine offene Therapie notwendig wird. Gleichzeitig dient die 6-Punkt-Messung als objektive Ausgangsbasis für spätere Verlaufskontrollen. Nach Abschluss der Parodontitisbehandlung können wir anhand erneuter Messungen nachvollziehen, wie sich das Zahnfleisch entwickelt hat und ob sich die Taschen deutlich reduziert haben. Diese strukturierte Vorgehensweise sorgt für Transparenz, Planungssicherheit und einen nachhaltigen Behandlungserfolg.
Professionelle Zahnreinigung als erster Therapieschritt

Ein wesentlicher Bestandteil der Parodontitisbehandlung ist die professionelle Zahnreinigung. Dabei entfernen wir harte und weiche Beläge ober- und unterhalb des Zahnfleischrandes. Diese Reinigung reduziert die Bakterienzahl deutlich und schafft die Voraussetzung für eine erfolgreiche weitere Therapie. Die professionelle Zahnreinigung ist sowohl ein wichtiger Einstieg in die Parodontitisbehandlung als auch ein zentraler Bestandteil der langfristigen Nachsorge.
 

Geschlossene Parodontitisbehandlung

Bei der geschlossenen Parodontitisbehandlung reinigen wir die Zahnfleischtaschen gründlich, ohne das Zahnfleisch chirurgisch zu eröffnen. Mithilfe spezieller Instrumente werden bakterielle Beläge und Entzündungsherde schonend entfernt. Diese Form der Parodontitisbehandlung eignet sich besonders bei leichteren bis mittleren Erkrankungsstadien. Sie ist in der Regel gut verträglich, schmerzarm und stellt für viele Patientinnen und Patienten eine effektive Therapieform dar.
 

Offene Parodontitisbehandlung bei fortgeschrittenen Befunden

In fortgeschrittenen Fällen kann eine offene Parodontitisbehandlung notwendig sein. Dabei wird das Zahnfleisch vorsichtig gelöst, um tief liegende Beläge und Entzündungen unter direkter Sicht entfernen zu können. Anschließend wird das Zahnfleisch wieder exakt angepasst. Diese Form der Behandlung ermöglicht eine besonders gründliche Reinigung und trägt dazu bei, den weiteren Abbau des Zahnhalteapparates zu stoppen. Auch hier achten wir auf eine möglichst schonende Vorgehensweise.
 

Sanfte Therapie gegen Zahnlockerung

Ein zentrales Ziel der Parodontitisbehandlung ist es, Zahnlockerungen zu reduzieren oder zu verhindern. Durch die Entfernung der entzündlichen Ursachen kann sich das Gewebe häufig wieder stabilisieren. In vielen Fällen lässt sich die natürliche Zahnfestigkeit deutlich verbessern. Unsere Behandlung ist darauf ausgerichtet, die eigenen Zähne so lange wie möglich zu erhalten und invasive Maßnahmen zu vermeiden.
 

Nachhaltiger Behandlungserfolg durch individuelle Betreuung

Eine erfolgreiche Parodontitisbehandlung endet nicht mit der eigentlichen Therapie. Entscheidend ist die langfristige Stabilisierung des Ergebnisses. Wir begleiten unsere Patientinnen und Patienten daher auch nach Abschluss der aktiven Behandlung engmaschig. Regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen sind ein wichtiger Bestandteil, um ein Wiederaufflammen der Entzündung zu verhindern. Die Behandlung wird so zu einem nachhaltigen Gesamtkonzept.
 

Einfluss auf die Allgemeingesundheit

Parodontitis steht nicht nur im Zusammenhang mit der Mundgesundheit, sondern kann auch Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Studien zeigen Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Eine konsequente Parodontitisbehandlung kann daher einen positiven Beitrag zur allgemeinen Gesundheit leisten. Dieser ganzheitliche Aspekt spielt in unserer Therapieplanung eine wichtige Rolle.
 

Behandlungsdauer und Ablauf

Die Dauer einer Parodontitisbehandlung hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Leichtere Formen lassen sich oft innerhalb weniger Termine behandeln, während fortgeschrittene Befunde einen längeren Zeitraum erfordern. Wir planen den Ablauf individuell und transparent, sodass unsere Patientinnen und Patienten jederzeit wissen, welche Schritte folgen. Ziel ist eine effektive, aber zugleich schonende Behandlung.
 

Nachsorge und Prävention

Nach erfolgreicher Parodontitisbehandlung ist eine konsequente Nachsorge entscheidend. Wir legen großen Wert auf eine gute Mundhygiene und unterstützen mit individuellen Empfehlungen. Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen helfen, das Ergebnis langfristig zu sichern. Die Parodontitisbehandlung wird so durch präventive Maßnahmen sinnvoll ergänzt.

Die Parodontitisbehandlung in unserer Zahnarztpraxis Zahnarzt² steht für eine sanfte, strukturierte und nachhaltige Therapie gegen Zahnfleischentzündungen und Zahnlockerung. Mit professioneller Zahnreinigung sowie geschlossener und offener Therapie schaffen wir die Grundlage für gesundes Zahnfleisch, stabile Zähne und langfristige Mundgesundheit.

FAQs

Die Behandlung erfolgt schonend und ist in der Regel gut verträglich, bei Bedarf unter lokaler Betäubung.

Je nach Ausprägung der Erkrankung mehrere Wochen bis Monate inklusive Nachsorge.

Entzündungen können deutlich zurückgehen, vorhandener Knochenabbau lässt sich jedoch meist nur stabilisieren.

Bei medizinischer Notwendigkeit werden Teile der Parodontitisbehandlung in der Regel übernommen.

Durch gründliche Mundhygiene, regelmäßige Kontrollen und professionelle Zahnreinigungen.